Mediation im Baubereich

  • Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Projekt sich verschlechtert und alle aneinander vorbeireden?
  • Ist die Zusammenarbeit mit den Kollegen oder Projektbeteiligten nicht mehr erträglich und behindert das Projekt?
  • Sehen Sie jetzt schon, dass das Projekt schwierig wird, weil so viele Parteien beteiligt sind und wollen Sie einem Konflikt vorbeugen?

Gerade im Baubereich gibt es viel Konfliktpotenzial zwischen Bauherren, Handwerkern, Architekten und auch Nachbarn, Anliegern, Bürgerinitiativen oder weiteren Interessengruppen.

Wenn ein Konflikt entstanden ist, kann dieser das Bauprojekt verzögern und verteuern, es besteht dringender Handlungsbedarf. Gerichtsverfahren sind oft langwierig und machen ein weiteres Zusammenarbeiten meistens nicht möglich. Hier ist die Mediation eine Möglichkeit zur alternativen Streitbeilegung. Der Konflikt kann effizient und nachhaltig gelöst werden.

Um das Entstehen oder Eskalieren von Konflikten zu vermeiden, macht es Sinn, schon frühzeitig Mediation oder mediative Beratung in den Prozess der Planung zu integrieren.

Eine Mediation oder die Unterstützung durch eine Mediatorin ist also auch schon während der Planungs- oder Genehmigungsphase wertvoll, weil sie die wirklichen Bedürfnisse der Beteiligten klärt und eine bessere Kommunikation sowie mehr Verständnis untereinander schafft. Es wird schon während der Planungsphase die Grundlage für einen reibungslosen Ablauf des Bauprojektes unter Berücksichtigung der Bedürfnisse und Interessen aller Beteiligten geschaffen. Hierzu biete ich eine Mediative Baubegleitung an.

Im Städtebau kann ein Mediator wertvolle Unterstützung geben, indem er die Bedürfnisse aller Beteiligten herausfindet, um sie dann in die Stadtplanung einfließen zu lassen. Damit schafft man eine größere Akzeptanz des Entwurfs und spart Zeit in der Genehmigungsphase. Bei vielen Planungsaufgaben für den öffentlichen Bereich kann es hilfreich sein, für die Beteiligungsprozesse eine Mediatorin einzubinden, um so zu für alle Seiten zufriedenstellenden Ergebnissen zu kommen.

Besonders hilfreich ist die mediative Begleitung bei Gemeinschafts- oder Nachbarschaftsprojekten, sei es z.B. für gemeinsam geplante Hausprojekte durch Baugruppen oder für andere Formen gemeinschaftlichen Wohnens wie z.B. Wohnprojekte. Da ein gutes Miteinander in diesen Gruppen auch für die Zeit nach der Bauphase wichtig ist, ist es sinnvoll, wenn die Eigentümer und Projektbeteiligten schon vor Baubeginn mit einem Mediator zur Unterstützung der Gruppenprozesse und Prävention von Konflikten zusammen arbeiten.

Es gibt inzwischen auch in Deutschland diverse Beispiele für Mediation mit großen Gruppen wie z.B bei Flughafenerweiterungen, Umgehungsstraßen oder Stadtteilplanungen.
Hier unterstützen die Mediatoren die Kommunikation zwischen den Gruppen bzw. ihren Delegierten, sie machen eine Zusammenarbeit oft erst möglich. Bei großen Gruppen arbeiten mehrere Mediatoren als Mediationsteam zusammen. Sie strukturieren das Verfahren und unterstützen sowohl die Arbeitsgruppen als auch das Forum aus allen Beteiligten darin, gemeinsame Wege und Lösungen zu finden. Nähere Informationen zu einem solchen Verfahren im öffentlichen Bereich gibt es auf der Seite landwehrkanal-berlin. Das Mediationsverfahren “Zukunft Landwehrkanal” wurde von 2007 bis 2013 in Berlin vom Team der MEDIATOR GmbH durchgeführt.

Den Praxisbericht des Verfahrens “Wenn um Bäume gestritten wird, geht es nie nur um Bäume – zum Mediationsverfahren Zukunft Landwehrkanal in Berlin“, erschienen in der Ausgabe 2/2010 der Zeitschrift für Konfliktmanagement (ZKM), können Sie sich hier ansehen.

 
 
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